Sie sind auf der Suche nach Ihrem Herzpferd aus Island?

20.-23. April 2017:  IslandPFERDEreise nach Island...

Erlebnisberichte der TeilnehmerInnen 2017

Julias Erlebnisbericht zur Hestafólk IslandPFERDEreise 20.-23. April

"Mit reichlich wunderbaren Eindrücken bin ich wieder zurückgekehrt aus Island. Die Islandpferdereise mit Höski war ein tolles Erlebnis an das ich mich noch lange erinnern werde. Am Donnerstag in der Früh hat mich Höski bereits am Flughafen in Akureyri erwartet und wir fuhren gemeinsam zum Stall Litli-Graður wo uns bereits Herdís und Biggi – die Stallbesitzer – erwarteten. Bei einem üppigen Frühstück besprachen wir die weiteren Tage. Da wir nur zwei Reisende waren, konnten wir das vorgeschlagene Programm an unsere Wünsche anpassen und es entstand schnell eine familiäre Stimmung, in welcher ich mich sehr wohlfühlte. Mit vollem Bauch ging es dann auch schon in den Stall und mir wurden einige Pferde vorgestellt, die in mein Kaufprofil passten. Schnell hatte ich meine zwei Favoriten herausgepickt und Biggi erlaubte mir die Beiden die nächsten drei Tage beliebig oft zu reiten um die perfekte Entscheidung zu treffen. Ich war hin und weg von den beiden, was mir die Entscheidung nicht unbedingt erleichterte, am liebsten hätte ich gleich beide eingepackt, aber der Lottogewinn hat sich leider nicht so schnell ergeben. In der übrigen Zeit durfte ich zahlreiche Pferde ausprobieren und bei der normalen Stallarbeit helfen. Am liebsten hätte ich gleich drei Monate angehängt oder wäre am besten gleich ganz dortgeblieben.


Zum Mittag und am Abend wurden wir natürlich auch reichlich verköstigt. Herdís ist eine wunderbare Köchin und es gab keine einzige Speise, die nicht geschmeckt hat.

Die Abende verbrachten wir in der Reithalle in Akureyri, wo wir einen Showunterricht von Hulda Gústafsdóttir besuchten und anschließend eine actionreiche Pferdeshow. Am darauffolgenden Abend schauten wir eine Hengstshow an, an der einige der besten Hengste Islands teilnahmen. Am Sonntag war es dann auch schon soweit, Tag der Abfahrt und es wurde Zeit für mich, mich für eins der beiden Pferde zu entscheiden. Zusammen am Frühstückstisch erlebten wir ein Gefühlschaos mit allen Höhen und Tiefen, da unwissentlich jeder in seiner Währung sprach. Alle Missverständnisse aufgeklärt, sind wir uns dann einig geworden und sowohl ich als auch Herdís und Biggi freuten uns über den entstandenen Pferdekauf.

 

Alles in allem war es ein wunderschönes Abenteuer und ich habe Herdís schon versprochen, sie bald wieder zu besuchen. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Pferde auf der Weide, die wie wilde Mustangs durch die Prärie galoppieren.

Island ist nicht nur landschaftlich auf jeden Fall eine Reise wert, sondern auch der Menschen und unglaublichen Pferde wegen. So bin ich nun wieder zurück in Österreich mit einem Pferd, drei Kilo mehr auf den Hüften und einer tollen Erfahrung und ich kann es kaum erwarten bis mein Herzpferd endlich in Österreich ankommt. Inzwischen gibt’s Vorfreude und zahlreiche Fotos."

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​​Kathrins Erlebnisbericht zur Hestafólk IslandPFERDEreise 20.-23. April

"Julia hat ja schon einiges berichtet und so werde ich versuchen, das ganze noch aus meiner Sicht zu berichten: Wir haben ja wirklich einiges erlebt in diesen paar Tagen.

In unserem Fall hatten Höski und ich ja schon eine Anreise hinter uns, die mehr als aufregend war und noch sicher so einige Male erzählt wird:
Ich kam Mittwoch Abend in Keflavik an und Höski bot mir netterweise an, mich mit dem Auto mit in den Norden mitzunehmen. Wir sind also mit unserem Toyota Aygo (mit Spike Reifen!) erstmal fröhlich los, noch nicht bewusst, welche Naturgewalten und Hürden uns noch erwarten – was manchmal ja ganz gut ist. Wir fuhren also in Richtung Hochland und das Wetter wurde immer schlechter und schlechter...Wind, Schnee, Hagel, Islands Natur zeigte uns so richtig, wer hier der Chef ist...So standen wir inmitten von LKWs und SUVs – ein LKW war umgekippt – und warteten geduldig auf Weiterfahrt. Zwischendurch versorgte uns Höskis Schwester Sigga immer wieder mit Verkehrsnews, die hatte ihren Heidenspass mit uns, Feuerwehr und Polizei waren im Dauereinsatz und als wir dann endlich weiterfahren durften, sahen wir links und rechts die Autos im Graben liegen (ca. 40 Autos kamen von der Straße ab). Als wir unten ankamen, war die Straße dann auch schon gesperrt – und ich dachte nur so bei mir, da waren die Götter wirklich auf unserer Seite. Aber – wie sich herausstellte, war das nur die erste Hürde – neuerlich mussten wir ins Hochland, ich war noch voller Optimismus, dass das sicher ein Klacks würde, das Schlimmste hätten wir schließlich schon hinter uns – doch wieder hatten die Götter eine Prüfung bereitgestellt. Ein Reisebus kam von der Straße ab und wir standen um ca. 11.30 abends in erster Reihe und schauten den Helfern dabei zu, wie sie versuchten, bei gefühlten 300km/h Wind, diesen aus dem Graben zu ziehen – leider ließen die Wetterbedingungen ein gutes Foto nicht zu – die Stimmung konnte ich aber sicher einfangen – abwechselnd riefen Sigga, Biggi und Höskis Mutter an und amüsierten sich mit uns.

Nun hatte diese Reise schon mal einen fulminanten Beginn – gab es da überhaupt noch Möglichkeit zur Steigerung? Aber ja, natürlich gab es die...

Ich hatte sehr kurzfristig beschlossen, mich der Reise anzuschliessen und im Hinterkopf ein bestimmtes Pferd, das ich unbedingt sehen wollte und von dem mir Höski schon in Österreich erzählt hatte – nun wusste ich, dass ich eigentlich noch nicht so weit war und war daher zuerst noch zögerlich mitzufliegen...eine ganz liebe Reiterkollegin hat in einem anderen Zusammenhang einen Satz gesagt, der bei mir hängen blieb „manchmal muss man sich einfach ein Herz fassen“ – also habe ich eine Woche vor Abreise alles gebucht und bin mit. Und hier kommen nun wieder die schon erwähnten Götter ins Spiel – gleich nach dem Frühstück bin ich sofort in den Stall. Höski hatte ihn als ganz besonderes Pferd beschrieben mit einem ganz klaren und einzigartigen Charakter. Ich hatte ja – auch von Selbstzweifeln geplagt – fast irgendwie gehofft, dass sich das nicht so herausstellt. Aber ich denke meine Zeilen deuten schon darauf hin – er war es einfach – er hat mich sofort freudig begrüßt, angeknabbert und abgeschmust – freundliche, offene Augen, ohne Scheu, taufrisch (so hat ihn Höski beschrieben und ich finde das eigentlich viel schöner als „unverbraucht“)...

Und der Name: Óðinn

Also - mein Herz hatte ich schon verschenkt, jetzt mussten noch Körper und Geist folgen. Als ich ihn dann am nächsten Tag draußen geritten bin, war ich natürlich unfassbar nervös – er ist ja auch noch sehr jung, sechs Jahre – aber schon im Stall war Óðinn einfach so entspannt (klar auch ein bisschen nervoes, hat man ihm schon angesehen) und hat sich von der Stutenaufruhr um ihn herum nicht beeindrucken lassen. Und so hatte er wieder einen Punkt auf meiner Checklist mit Bravour bestanden... Und zack, gings auch schon los und ich habe da vollkommen auf Hoeski vertraut, dass das schon klappen wird. Am Anfang natuerlich noch mit angezogenener Handbremse, wir haben ein bisschen geratscht (hilft auch bei Nervositaet, Hoeski weiss schon, wie man mich gut ablenken kann ☺) und Óðinn ist einfach los, tackatackatackatacka und vor uns die gerade Strasse in die Unendlichkeit und die verschneiten Berge – und ganz kurz habe ich dann mal meine Gedanken vergessen...

Aber klar, gezweifelt habe ich schon noch an mir, denn abgesehen davon das Óðinn das allerliebste Pferd, ist er auch ein richtig gutes und Biggi es natürlich, was sehr für ihn als Pferdemensch spricht, auch sehr wichtig, dass er in gute Hände kommt. Wir sind abends erstmal zu einer Vorführung, ein bisschen Ablenkung und schöne Pferde anschauen – aber mein Kopf hat natürlich weitergerattert...

 

Und an dieser Stelle muss ich auch Höski nochmal ein großes Lob aussprechen: Er besitzt genau das richtige Maß an Einfühlungsvermögen und die Professionalität – Eigenschaften, die so unersetzlich sind, wenn man eine so weitreichende Lebensentscheidung trifft. Ich habe da vollends auf ihn vertraut.

Wir haben geraucht und uns unterhalten und Höski meinte, dass er wirklich ein ganz besonderes Pferd sei, an dem es eigentlich wirklich nichts auszusetzen gebe und es stimmt einfach. Ich bin ihn am nächsten Tag nochmal geritten und an den Fotos unten kann man gut sehen, dass wir unseren Spaß hatten – und auf einem der Fotos habe ich dann in meinen Augen wieder den alten Glanz und die Selbstverständlichkeit entdeckt, die ich zuvor innerlich schon fast abgeschrieben habe.

Aber, was soll ich sagen: es wäre nicht ich, wenn nicht noch ein bisschen Aufregung und Drama dabei gewesen wäre. Mein Flug ging Sonntag spätnachmittags und wir waren zuvor noch bei den Jungen auf der Weide – Höski und Biggi waren in ihrem Element wie man sieht und als wir zurückkamen, hat uns Herdis natürlich wieder fürstlich versorgt – und dann wusste ich einfach, jetzt oder nie und habe mich für ihn entschieden.


Nur, die Zeit war ja sowieso schon etwas knapp und wir mussten doch noch die ein oder andere Formalität klären – wir haben es auf das Wesentliche beschränkt und Höski und ich sind zum Flughafen gerast und der nette Herr am Check-in hat mich schon mit Namen begrüßt – eine haben wir dann aber doch noch draussen geraucht und fast mich Air Iceland in Akureyri gelassen – ich bin als allerletzte in den Flieger gestolpert – aber ich war glücklich und froh, denn ich hatte das allerbeste Pferd von allen „im Gepäck“ – als ich dann wieder zuhause mit meinem Vater telefonierte, der den Braten schon gerochen hatte, meinte er, ob ich schon ein Pferd eingepackt hätte und sang mir in Anlehnung an ein Lied, das meine Mutter mir immer vorsang, wenn er auf Reisen war, vor„was wird die Kathi bringen, was wird die Kathi bringen, ein Pferdilein, ein Pferdilein...“

Nun könnte ich ja noch viel mehr schreiben, weil wir einfach soviel erlebt haben in diesen paar Tagen – ich werde sicher noch meinen Enkelkindern davon erzählen. Und wer sich überlegt, auf eine Hestafolk Reise mitzufahren – Herdis und Biggi sind einfach toll und haben uns warmherzig in ihrem Haus aufgenommen, Herdis hat uns fantastisch bekocht. Und wer Höski kennt, braucht sowieso nicht lange zu zögern und einfach drauf vertrauen und wer ihn nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen – es gab wirklich nichts auszusetzen, vielen Dank! Wir sind mit einem vollen Gepäck an Pferden, Erfahrungen und neuen Freunden heimgekehrt."

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Sie sind auf der Suche nach Ihrem Herzpferd aus Island?

20.-23. April 2017:  IslandPFERDEreise nach Island...

Vom 20. bis 23. April 2017 veranstaltet der Hestafólk-Partnerhof "Litli-Garður" im Norden Islands gemeinsam mit uns eine besondere Island-PFERDE-Exkursion: Wir machen uns mit interessierten Pferdemenschen auf die Suche nach Ihrem persönlichen Traumpferd, erleben ein tolles Rahmenprogramm rund um's Islandpferd und relaxen "auf isländisch".

 

(Er-)Leben Sie das ECHTE Island, bei und mit den Einheimischen. Abseits der typischen Touristenpfade. Eine Auszeit in Island, eine Rückkehr mit dem eigenen Herzpferd?

Mit Höskuldur Adalsteinsson in seiner Heimat.

Foto: Sigríður Aðalsteinsdóttir

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen, die ihren "Partner Pferd" suchen und dabei ein paar besondere Tage in Island verbringen möchten. Höski Adalsteinsson berät und begleitet den Prozess in allen Phasen - von der Vorbereitung und dem Klarwerden der eigenen Vorstellungen bis hin zum Besichtigen und Probereiten in Island, von der realistischen und angemessenen Preisverhandlung bis hin zu einem möglichen Import.

Preis: € 950,- pro Person

Inkludierte Leistungen: Transfer Akureyri (Flughafen Akureyri oder Busstation) - Hof "Litli-Gardur", Vorbereitung, Beratung durch Höski Adalsteinsson, Reisebegleitung, 3x Übernachtung im Doppelzimmer auf Litli-Gardur oder in unmittelbarer Nachbarschaft und Verpflegung laut Programm, Reiten und Aktivitäten laut Programm (plus: die Wartezeiten können mit Ausritten verkürzt werden bzw. wenn Sie z.B. auf der Suche nach einem Jungpferd sind, das noch nicht geritten werden kann, werden andere Pferde zum Reiten zur Verfügung gestellt)

Nicht inkludiert: Flug nach Island und Fahrt/Inlandsflug nach Akureyri und retour

Das Programm der IslandPFERDEreise:

Donnerstag, 20. April 2017:

Ankunft bis spätestens Mittag auf Litli-Gardur, Check-in der Gäste, Get-together bei Kaffee, Kuchen und Jause; in Frage kommende Pferde werden vorgestellt, vorgeritten und von den Interessierten probegeritten - danach relaxen im Schwimmbad, anschließend Abendessen.

Freitag 21. April 2017:

Frühstück, dann werden die Pferde noch einmal angeschaut und probegeritten, danach ein kleiner Spaziergang, um junge Pferde zu besichtigen. Mittagessen, danach, wenn es das Wetter erlaubt, zu den Bädern in Mývatnssveit. Anschließend Abendessen in Litli-Garður und danach zum Reithallen-Event "Fàkar og fjör" in Akureyri.

Samstag 22. April 2017:

Frühstück, danach Abfahrt nach Akureyri, dann geht es mit dem Bus um ca. 10:30 Uhr weiter zu bekannten Gestüten der Umgebung, die Tour dauert den ganzen Tag, gegessen wird in der Reithalle, wo wir eine berühmte Hengstvorführung besuchen.

 

Sonntag 23. April 2017:

Frühstück, danach können auf Wunsch noch einmal Pferde vorgestellt und probegeritten werden. Abreise zu Mittag.

HINWEIS ZUR PFERDESUCHE:

Um Ihr Traumfperd zu suchen (und hoffentlich auch zu finden), werden vorab einige Eckdaten wie möglichst detaillierte Vorstellungen von Ihrem Herzpferd, Ihre Budgetvorstellungen und Details zu Ihrer Erfahrung etc. benötigt. Diese Details sind vorab mit Höski Adalsteinsson zu besprechen. Er erstellt dann ein Profil des möglichen Traumpferdes und übermittelt dieses Profil nach Island, wo seine Kontakte sich auf die Suche begeben können und entsprechende Pferde dann vor Ort mit Ihnen bekannt machen. Sie müssen sich sonst um nichts kümmern.

Hestafólk geht es hier um eine umfassende Beratung und Begleitung, damit Pferdemenschen idealerweise ihren passenden vierbeinigen Gefährten finden. Höski Adalsteinsson steht Ihnen dabei mit seiner langjährigen Erfahrung zur Seite.

DETAILS ZUR TEILNAHME UND ANMELDUNG:
Es ist keine Anmeldung zu diesem Termin mehr möglich. Die Reise liegt bereits in der Vergangenheit.

 

Die Reservierung der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Einlangens der verbindlichen Anmeldung. Sie erhalten sofort eine Rückmeldung, ob für Sie ein Platz reserviert werden konnte bzw. auf welchem Platz Sie in der Warteliste gereiht sind - die Kontoverbindung unseres Partnerhofes wird Ihnen bei erfolgreicher Reservierung bekannt gegeben. Der reservierte Platz wird nach Einlangen der Teilnahmegebühr bei unserem Partnerhof innerhalb der angegebenen Frist fixiert. Alle Informationen und Details erhalten Sie vorab von uns. Wir kümmern uns auch um Ihre Wünsche und Anliegen. Wenn die Einzahlung der Teilnahmegebühr nicht fristgerecht erfolgt, wird der Platz der/dem nächst gereihten Interessierten auf der Warteliste angeboten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die Planung und Durchführung dieser besonderen Reise diese Vorgangsweise erforderlich macht. Wir empfehlen den Abschluss einer Stornoversicherung, da wir fixierte Plätze nicht stornieren und die Teilnahmegebühr nicht zurückerstatten können - fixierte Plätze sind jedoch kostenfrei übertragbar, wenn Sie sich selbst um eine Ersatzperson kümmern.

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Kontakt

 

hestafolk@gmx.at oder

anmeldung.hestafolk@gmx.at

Telefon (Höskuldur): +43(0)6642126389 

Telefon (Michaela): +43(0)6641113793

Kursort(e)

 

Islandpferdezentrum Forsthof

Brand Laaben - Niederösterreich

 

...und bei unseren "HESTAFÓLK ON TOUR"-Partnerhöfen:

z.B. Der Bellershof in Deutschland oder der Aschbacherhof in Rennweg (Kärnten)

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Hestafolk-Information (4 Seiten. pdf)
Das ehrenamtliche Hestafólk- Admin-Team

 

Michaela & Signy Adalsteinsson, 

Anna & Ursula Skalsky, Tanja Hirsch,

Alina Aschbacher

 

 

 

Die Hestafólk AGB's als Download
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